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July 14, 2017
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Redaktion
Stellenangebot Bilanzbuchhalter/in in Leipzig
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Redaktion
August 13, 2018
DATEV

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 32 | August 2018

Redaktion
August 13, 2018
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Ausgabe 32 | August 2018
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INHALTSVERZEICHNIS

Steuern

Bundesfinanzhof

Schadensersatz wegen überhöhter Einkommensteuerfestsetzung kein Arbeitslohn

Unmittelbarer Zusammenhang eines Hilfsgeschäfts i.S. des § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG setzt konkrete Investitionsentscheidung voraus

Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (§ 7h Abs. 2 EStG)

Steuerwert einer gemischten Schenkung


Finanzgerichte

Doppelte Haushaltsführung eines Berufssoldaten: Kürzung des Verpflegungsmehraufwands

Vorsteuerabzug: Bezeichnung des Gegenstandes der Leistung bei Arbeitnehmerüberlassung


Weitere Meldungen

Gelten für den Social-Media-Bereich besondere steuerliche Aspekte?




Recht

Arbeit und Soziales

Verfassungsmäßigkeit des Verbots mehrfacher sachgrundloser Befristungen

Anforderungen an die Beratungspflicht des Sozialhilfeträgers bei deutlich erkennbarem Beratungsbedarf in einer wichtigen rentenversicherungsrechtlichen Frage


Berufsrecht

Pflicht des Rechtsanwalts zur Herausgabe der gesamten Handakte auf Verlangen seines Mandanten


Wirtschaftsrecht

Wahlmöglichkeit zwischen mehreren vorformulierten Darlehensvarianten keine Individualabrede


Zivilrecht

Wohnflächenabweichung in der Betriebskostenabrechnung




Wirtschaft

Branchen

Aktualisierte Branchenreports des Deutschen Sparkassenverlags


Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 3



Steuern



Bundesfinanzhof

Schadensersatz wegen überhöhter Einkommensteuerfestsetzung kein Arbeitslohn

Bundesfinanzhof, VI-R-34/16, Urteil vom 25.04.2018

  1. Die Erfüllung eines Schadensersatzanspruchs eines Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber, der auf einer überhöhten Einkommensteuerfestsetzung gegenüber dem Arbeitnehmer beruht, führt beim Arbeitnehmer nicht zu einem Lohnzufluss, wenn dem Arbeitnehmer tatsächlich ein Schaden entstanden ist, die Einkommensteuer also ohne die Pflichtverletzung oder unerlaubte Handlung des Arbeitgebers niedriger festgesetzt worden wäre (Bestätigung des BFH-Urteils vom 20. September 1996 VI R 57/95, BFHE 181, 298, BStBl II 1997, 144).
  2. Der Steuerpflichtige trägt die objektive Feststellungslast, dass die Ersatzleistung des Arbeitgebers der Erfüllung eines tatsächlich bestehenden Schadensersatzanspruchs diente, weil die entscheidungserheblichen Umstände in seiner Sphäre liegen.
 

mehr in LEXinform 0951044 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Unmittelbarer Zusammenhang eines Hilfsgeschäfts i.S. des § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG setzt konkrete Investitionsentscheidung voraus

Bundesfinanzhof, IV-R-16/16, Urteil vom 07.06.2018

  1. Ein unmittelbarer Zusammenhang i.S. des § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG setzt voraus, dass bei Vornahme des Hilfsgeschäfts die konkrete Investitionsentscheidung für den Betrieb eines Handelsschiffs im internationalen Verkehr bereits getroffen wurde.
  2. § 5a Abs. 3 Satz 3 EStG n.F. enthält eine Rechtsgrundlage für die Änderung von Steuerbescheiden für Veranlagungszeiträume, die dem Jahr der Ausübung der Option nach § 5a Abs. 1 EStG vorangehen.
 

mehr in LEXinform 0950855 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (§ 7h Abs. 2 EStG)

Bundesfinanzhof, IX-R-27/17, Urteil vom 17.04.2018

Hat die zuständige Gemeindebehörde eine bindende Entscheidung über die von ihr nach § 7h Abs. 1 EStG zu prüfenden Voraussetzungen getroffen, hat das FA diese im Besteuerungsverfahren ohne weitere Rechtmäßigkeitsprüfung zugrunde zu legen, es sei denn, die Bescheinigung wird förmlich zurückgenommen, widerrufen oder ist nach § 44 VwVfG nichtig und deshalb unwirksam.

mehr in LEXinform 0951485 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Steuerwert einer gemischten Schenkung

Bundesfinanzhof, II-B-122/17, Beschluss vom 05.07.2018

Der Wert der Bereicherung ist bei einer gemischten Schenkung durch Abzug der - ggf. kapitalisierten - Gegenleistung vom Steuerwert zu ermitteln. Das gilt auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte Steuerwert hinter dem gemeinen Wert zurückbleibt.

mehr in LEXinform 5021347 | Erbschaft-/Schenkungsteuer




Finanzgerichte

Doppelte Haushaltsführung eines Berufssoldaten: Kürzung des Verpflegungsmehraufwands

Finanzgericht Baden-Württemberg, 5-K-432/17, Urteil vom 12.12.2017

  1. Der im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung anzusetzende Verpflegungsmehraufwand (§ 9 Abs. 4a S. 12 i. V. m. S. 1 bis 3 EStG) ist gem. § 9 Abs. 4a S. 8 EStG zu kürzen, wenn und soweit einem Berufssoldaten vom Arbeitgeber in der Kaserne eine Gemeinschaftsverpflegung unentgeltlich angeboten wird. Das gilt auch dann, wenn der Soldat an einzelnen Mahlzeiten der Gemeinschaftsverpflegung (im Streitfall: morgens und abends) generell tatsächlich nicht teilnimmt.
  2. Die Kürzung nach § 9 Abs. 4a S. 8 EStG ist immer dann vorzunehmen, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit oder unmittelbar während der Arbeit eine Mahlzeit zur Verfügung stellt.
 

mehr in LEXinform 5021337 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Vorsteuerabzug: Bezeichnung des Gegenstandes der Leistung bei Arbeitnehmerüberlassung

Finanzgericht München, 3-K-1609/16, Urteil vom 18.05.2018

  1. Eine Abrechnung über Kommissions- und Lagerarbeiten enthält keine ordnungsgemäße Bezeichnung des Gegenstandes der Leistung, wenn die tatsächlich erbrachte Leistung in der Überlassung eines Arbeitnehmers bestanden hat.
  2. Wenn über eine Leistung in Form der Arbeitnehmerüberlassung abgerechnet wird, genügt nicht die bloße Angabe der Leistung, die der überlassene Arbeitnehmer ausgeführt hat.
  3. Ob es sich um eine Arbeitnehmerüberlassung oder um die Überlassung von selbstständigen Kräften handelt, ist unter Heranziehung der Kriterien für die steuerrechtliche Abgrenzung von Arbeitnehmern und Selbständigen nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu entscheiden....
 

mehr in LEXinform 5021344 | Umsatzsteuer




Weitere Meldungen

Gelten für den Social-Media-Bereich besondere steuerliche Aspekte?

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 07.08.2018

Tätigkeiten im Social-Media-Bereich unterliegen den allgemeinen steuerlichen Grundsätzen, entscheidend ist also u. a., ob Liebhaberei vorliegt.

mehr in LEXinform 0653488 | Sonstiges Steuerrecht




Recht



Arbeit und Soziales

Verfassungsmäßigkeit des Verbots mehrfacher sachgrundloser Befristungen

Bundesverfassungsgericht, 1-BvL-7/14, Beschluss vom 06.06.2018

1. Die gesetzliche Beschränkung befristeter Beschäftigungsformen und die Sicherung der unbefristeten Dauerbeschäftigung als Regelbeschäftigungsform trägt der sich aus Art. 12 Abs. 1 GG ergebenden Pflicht des Staates zum Schutz der strukturell unterlegenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und dem Sozialstaatsprinzip der Art. 20 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 GG Rechnung.

2. Die mit einer Beschränkung der sachgrundlosen Befristung auf die erstmalige Beschäftigung bei dem jeweiligen Arbeitgeber einhergehende Beeinträchtigung der individuellen Berufsfreiheit ist insoweit gerechtfertigt, als dies für den Schutz vor der Gefahr der Kettenbefristung in Ausnutzung einer strukturellen Unterlegenheit und zur Sicherung des unbefristeten Arbeitsverhältnisses als Regelfall bedarf.

3. Richterliche Rechtsfortbildung darf den klar erkennbaren Willen des Gesetzgebers nicht übergehen und durch ein eigenes Regelungsmodell ersetzen.

mehr in LEXinform 1669154 | Arbeitsrecht



Anforderungen an die Beratungspflicht des Sozialhilfeträgers bei deutlich erkennbarem Beratungsbedarf in einer wichtigen rentenversicherungsrechtlichen Frage

Bundesgerichtshof, III-ZR-466/16, Pressemitteilung vom 02.08.2018

Der BGH hat sich mit der Frage befasst, welche Anforderungen an die Beratungspflicht des Trägers der Sozialhilfe gemäß § 14 Satz 1 SGB I zu stellen sind, wenn bei Beantragung von laufenden Leistungen der Grundsicherung wegen Erwerbsminderung (§§ 41 ff SGB XII) ein dringender rentenversicherungsrechtlicher Beratungsbedarf erkennbar ist.

mehr in LEXinform 0448549 | Sozialrecht




Berufsrecht

Pflicht des Rechtsanwalts zur Herausgabe der gesamten Handakte auf Verlangen seines Mandanten

Bundesgerichtshof, IX-ZR-243/17, Urteil vom 17.05.2018

Ein Rechtsanwalt ist grundsätzlich verpflichtet, seinem Mandanten auf Verlangen die gesamte Handakte herauszugeben. Soweit der Anwalt die Herausgabe mit Rücksicht auf Geheimhaltungsinteressen sonstiger Mandanten verweigert, hat er dies unter Angabe näherer Tatsachen nachvollziehbar darzulegen.

mehr in LEXinform 1669057 | Berufsrecht Rechtsanwälte




Wirtschaftsrecht

Wahlmöglichkeit zwischen mehreren vorformulierten Darlehensvarianten keine Individualabrede

Bundesgerichtshof, XI-ZR-291/16, Urteil vom 13.03.2018

Vorformulierte Vertragsbedingungen, die dem Darlehensnehmer die Wahl zwischen einer Darlehensvariante ohne "Bearbeitungsprovision" zu marktüblichem Zins und einer Darlehensvariante mit "Bearbeitungsprovision" zu einem günstigeren Zinssatz eröffnen, stellen grundsätzlich noch keine Individualabrede dar. Vielmehr muss auch hier der Vertragspartner des Klauselverwenders Gelegenheit erhalten, alternativ eigene Textvorschläge mit der effektiven Möglichkeit ihrer Durchsetzung einzubringen.

mehr in LEXinform 1668404 | Finanzdienstleistungen




Zivilrecht

Wohnflächenabweichung in der Betriebskostenabrechnung

Bundesgerichtshof, VIII-ZR-220/17, Urteil vom 30.05.2018

Sofern und soweit Betriebskosten nach gesetzlichen Vorgaben (vgl. etwa § 556a Abs. 1 BGB, § 7 Abs. 1 HeizkostenV) ganz oder teilweise nach Wohnflächenanteilen umgelegt werden, ist für die Abrechnung im Allgemeinen der jeweilige Anteil der tatsächlichen Wohnfläche der betroffenen Wohnung an der in der Wirtschaftseinheit tatsächlich vorhandenen Gesamtwohnfläche maßgebend.

mehr in LEXinform 1668800 | Miet-/Immobilienrecht




Wirtschaft



Branchen

Aktualisierte Branchenreports des Deutschen Sparkassenverlags

DATEV Redaktion LEXinform, Übersicht vom 13.07.2018

Im Juli 2018 wurden vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. diese Branchenreports aktualisiert: Betrieb von Sportanlagen, Dachdeckerei und Zimmerei, Großhandel mit Lebensmitteln, Krankenhäuser

mehr in LEXinform 2000098




Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 3

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 24.07.2018

Manche künftige Bauherren überschätzen, welche finanzielle Last sie auf Dauer schultern können; andere haben zu große Bedenken wegen der hohen Verschuldung. Beides lässt sich vermeiden - Wer seine Monatsbelastung realistisch berechnet, findet auf dieser Basis eine Immobilie, die finanziell zu ihm passt.

mehr in LEXinform 2094116

Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 32 | Juni 2018

Redaktion
August 5, 2018
DATEV

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 31 | August 2018

Redaktion
August 5, 2018
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INHALTSVERZEICHNIS

Steuern

Bundesfinanzhof

Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen

Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim Grundstückserwerb durch eine zur Veräußererseite gehörende Person

Umsatzsteuer: BFH erleichtert für Unternehmen den Vorsteuerabzug aus Rechnungen

Zu den Voraussetzungen der Berichtigung beim unrichtigen Steuerausweis


Finanzgerichte

Teilweise Steuerpflicht einer Abfindung an einen Grenzgänger bei Wegzug während der Dauer des Dienstverhältnisses

Bewertung einer privaten PKW-Nutzung bei Barlohnumwandlung


Finanzverwaltung

Verlängerung der Billigkeitsmaßnahmen bei vorübergehenden Unterbringungsmaßnahmen

Gesetzentwurf gegen Steuerbetrug beim Online-Handel


Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnten Aktienverluste steuerlich anerkannt werden, die durch Verkauf wertloser Aktien bzw. durch Kapitalherabsetzung entstanden sind?

Unterhaltsaufwendungen als agB




Recht

Arbeit und Soziales

Kein versicherter Wegeunfall trotz gewöhnlicher Wegstrecke zur Arbeit


Wirtschaftsrecht

Zur Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen über ungesichertes WLAN




Wirtschaft

Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 2 - So rechnen Sie Ihre Monatsbelastung aus


Unternehmen

Coface untersucht Zahlungserfahrungen von neun Ländern der Region Asien-Pazifik



Steuern



Bundesfinanzhof

Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen

Bundesfinanzhof, VIII-R-53/14, Urteil vom 28.02.2018

Schuldzinsen für ein Darlehen, das zur Finanzierung einer Einkommensteuernachzahlung aufgenommen worden ist, können als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abzugsfähig sein, wenn die Einkommensteuer später wieder herabgesetzt und hierfür steuerpflichtige Erstattungszinsen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt werden. Insoweit liegt ein Fall erzwungener Kapitalüberlassung vor, bei dem es zur Begründung des wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Kreditaufnahme und späteren Zinseinnahmen ausreicht, wenn das Darlehen zu dem Zweck aufgenommen und verwendet worden ist, eine (letztlich nicht gerechtfertigte) Forderung zu erfüllen (Anschluss an das Senatsurteil vom 24. Mai 2011 VIII R 3/09, BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254).

mehr in LEXinform 0950209 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim Grundstückserwerb durch eine zur Veräußererseite gehörende Person

Bundesfinanzhof, II-R-50/15, Urteil vom 25.04.2018

Beim Erwerb eines noch zu bebauenden Grundstücks sind die Bauerrichtungskosten nicht in die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer einzubeziehen, wenn das Grundstück von einer zur Veräußererseite gehörenden Person mit bestimmendem Einfluss auf das "Ob" und "Wie" der Bebauung erworben wird.

mehr in LEXinform 0950577 | Sonstiges Steuerrecht



Umsatzsteuer: BFH erleichtert für Unternehmen den Vorsteuerabzug aus Rechnungen

Bundesfinanzhof, V-R-25/15, Pressemitteilung vom 01.08.2018

Eine Rechnung muss für den Vorsteuerabzug eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Wie der BFH unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden hat, ist es nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend einen Ort angibt, an dem der leistende Unternehmer seine Tätigkeit ausübt.

mehr in LEXinform 0448539 | Umsatzsteuer



Zu den Voraussetzungen der Berichtigung beim unrichtigen Steuerausweis

Bundesfinanzhof, XI-R-28/16, Urteil vom 16.05.2018

Die wirksame Berichtigung eines Steuerbetrags nach § 14c Abs. 1 Satz 2, § 17 Abs. 1 UStG erfordert grundsätzlich, dass der Unternehmer die vereinnahmte Umsatzsteuer an den Leistungsempfänger zurückgezahlt hat.

mehr in LEXinform 0951250 | Umsatzsteuer




Finanzgerichte

Teilweise Steuerpflicht einer Abfindung an einen Grenzgänger bei Wegzug während der Dauer des Dienstverhältnisses

Finanzgericht Baden-Württemberg, 6-K-1405/15, Pressemitteilung vom 01.08.2018

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass Abfindungen an Grenzgänger bei Wegzug während der Dauer des Dienstverhältnisses im Inland jedenfalls anteilig der Steuerpflicht unterliegen.

mehr in LEXinform 0448546 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Bewertung einer privaten PKW-Nutzung bei Barlohnumwandlung

Niedersächsisches Finanzgericht, 9-K-74/17, Urteil vom 09.10.2017

Die Überlassung eines betrieblichen Pkw durch den ArbG an den ArbN für dessen Privatnutzung ist als Lohnzufluss i. S. des § 19 EStG zu beurteilen.

Verzichtet ein ArbN unter Abänderung seines Arbeitsvertrags auf einen Teil seines Barlohns und gewährt der ArbG ihm stattdessen einen Sachlohn (hier: Nutzungsvorteil), ist der verbleibende Barlohn mit dem Nennwert und der Sachlohn mit den Werten gemäß § 8 Abs. 2 und 3 EStG anzusetzen.

mehr in LEXinform 5021335 | Einkommensteuer/Lohnsteuer




Finanzverwaltung

Verlängerung der Billigkeitsmaßnahmen bei vorübergehenden Unterbringungsmaßnahmen

Bundesministerium der Finanzen, IV C 2 - S-2730 / 15 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 31.07.2018

Das BMF hat für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern für die Veranlagungszeiträume 2014 bis 2018 Billigkeitsmaßnahmen bei bestimmten vorübergehenden Unterbringungsmaßnahmen gewährt. Diese zeitliche Befristung wird bis einschließlich Veranlagungszeitraum 2021 verlängert.

mehr in LEXinform 5236664 | Körperschaftsteuer



Gesetzentwurf gegen Steuerbetrug beim Online-Handel

Bundesministerium der Finanzen, Mitteilung vom 01.08.2018

Das Bundeskabinett hat am 1. August 2018 den vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Gesetzentwurf zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs beim Handel mit Waren im Internet beschlossen. Die Regelung ist Teil des Jahressteuergesetzes 2018. Ab Januar 2019 sollen Betreiber elektronischer Marktplätze bestimmte Daten ihrer Händler erfassen. Außerdem besteht für die Betreiber ein Haftungsrisiko für nicht entrichtete Umsatzsteuer aus dem Handel über ihre Plattform.

mehr in LEXinform 0448543 | Umsatzsteuer




Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnten Aktienverluste steuerlich anerkannt werden, die durch Verkauf wertloser Aktien bzw. durch Kapitalherabsetzung entstanden sind?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 02.08.2018

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank.

mehr in LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Unterhaltsaufwendungen als agB

Deubner Verlag, Anmerkung vom 31.07.2018

Unterhaltsleistungen zur Deckung des Lebensbedarfs des Unterhaltsempfängers können im Veranlagungszeitraum abgezogen werden. Der Unterhaltshöchstbetrag ist bei unterjährigen Leistungen aufzuteilen.

mehr in LEXinform 0653485 | Einkommensteuer/Lohnsteuer




Recht



Arbeit und Soziales

Kein versicherter Wegeunfall trotz gewöhnlicher Wegstrecke zur Arbeit

Landessozialgericht Baden-Württemberg, L-8-U-4324/16, Pressemitteilung vom 24.07.2018

Nicht jeder Unfall auf dem Arbeitsweg ist ein Wegeunfall. Wenn der Versicherte mehrere Stunden früher als gewöhnlich von zu Hause losfährt, um noch private Besorgungen zu erledigen, fehlt es lt. LSG Baden-Württemberg am erforderlichen Zusammenhang mit der versicherten beruflichen Tätigkeit, auch wenn sich der Unfall auf der gewöhnlichen Strecke ereignet.

mehr in LEXinform 0448537 | Sozialrecht




Wirtschaftsrecht

Zur Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen über ungesichertes WLAN

Bundesgerichtshof, I-ZR-64/17, Pressemitteilung vom 26.07.2018

Der BGH hat entschieden, dass der Betreiber eines Internetzugangs über WLAN und eines Tor-Exit-Nodes nach der seit dem 13. Oktober 2017 geltenden Neufassung des § 8 Abs. 1 Satz 2 des Telemediengesetzes (TMG) zwar nicht als Störer für von Dritten über seinen Internetanschluss im Wege des Filesharings begangene Urheberrechtsverletzungen auf Unterlassung haftet. Jedoch kommt ein Sperranspruch des Rechtsinhabers gemäß § 7 Abs. 4 TMG n.F. in Betracht.

mehr in LEXinform 0448526 | Urheber-/Marken-/Patentrecht




Wirtschaft



Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 2 - So rechnen Sie Ihre Monatsbelastung aus

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 25.07.2018

Nur wer einen möglichen Hauskauf genau durchdenkt und durchrechnet, weiß, ob sein Budget für einen Immobilienkauf ausreicht. Erfahren Sie, wie Sie die monatliche Belastung - das heißt, den persönlichen Finanzierungsspielraum - ausrechnen können.

mehr in LEXinform 2094115




Unternehmen

Coface untersucht Zahlungserfahrungen von neun Ländern der Region Asien-Pazifik

Coface Deutschland, Pressemitteilung vom 01.08.2018

Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) in der Region Asien-Pazifik haben im vergangenen Jahr Zahlungsverzögerungen erlebt. Das ist ein Ergebnis einer Zahlungsstudie des internationalen Kreditversicherers Coface in neun Ländern. Dabei nahmen die ultralangen Überziehungen deutlich zu.

mehr in LEXinform 2094125

Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 31 | Juni 2018

Redaktion
July 30, 2018
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 30 | Juli 2018

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July 30, 2018
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INHALTSVERZEICHNIS

Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Nachweis, Ausbildung, Kindergeld

BFH anhängig: Kindergeld, Behinderung, Eingliederungshilfe

BFH anhängig: Rechtsanwalt, Arbeitslohn, Geldwerter Vorteil, Versicherungsbeitrag, Eigenbetriebliches Interesse, Berufshaftpflichtversicherung

BFH anhängig: Bemessungsgrundlage, Geldwerter Vorteil, Betriebsveranstaltung, Pauschalierung, Betriebliche Veranlassung

BFH anhängig: Berufssoldat, Kürzung, Doppelte Haushaltsführung, Verpflegungsmehraufwand, Pauschale, Gemeinschaftsverpflegung

BFH anhängig: Anschaffungskosten, Nutzungsdauer, Geldwerter Vorteil, PKW-Überlassung, Zuzahlung, 1 %-Regelung, Verteilung

BFH anhängig: Veräußerung, Genossenschaft, Anschaffungskosten, Verlust, Wesentliche Beteiligung

BFH anhängig: Nahe Angehörige, Wohnrecht, Spekulationsgeschäft, Eigene Wohnzwecke

BFH anhängig: Pensionsrückstellung, Auflösung, Bilanz, Betriebsausgabe

BFH anhängig: Verschmelzung, Gestaltungsmißbrauch


Bundesfinanzhof

Abzug von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

Kostenentscheidung bei Weitergeltungsanordnung des BVerfG

Maßgebliche Mieten im Ertragswertverfahren

Umsatzsteuer: EuGH-Vorlage zu Sportvereinen

Zur Steuerfreiheit von Besorgungsleistungen im Zusammenhang mit Opern-Eintrittskarten


Finanzgerichte

Keine Grunderwerbsteuer auf Einbauküche und Markisen


Finanzverwaltung

Steuerbefreiung des Kaufkraftausgleichs; Gesamtübersicht der Kaufkraftzuschläge - Stand: 1. Juli 2018

Richtsatzsammlung 2017

Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen

Ablaufhemmung rückwirkend erlassener Bescheinigungen


Weitere Meldungen

Wie wirken sich Verluste auf nicht abziehbare Schuldzinsen aus?




Wirtschaft

Branchen

Branchenreport Betrieb von Sportanlagen


Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 1



Steuern



Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Nachweis, Ausbildung, Kindergeld

Bundesfinanzhof, III-R-17/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951883 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Kindergeld, Behinderung, Eingliederungshilfe

Bundesfinanzhof, III-R-23/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951884 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Rechtsanwalt, Arbeitslohn, Geldwerter Vorteil, Versicherungsbeitrag, Eigenbetriebliches Interesse, Berufshaftpflichtversicherung

Bundesfinanzhof, VI-R-11/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951890 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Bemessungsgrundlage, Geldwerter Vorteil, Betriebsveranstaltung, Pauschalierung, Betriebliche Veranlassung

Bundesfinanzhof, VI-R-13/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951892 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Berufssoldat, Kürzung, Doppelte Haushaltsführung, Verpflegungsmehraufwand, Pauschale, Gemeinschaftsverpflegung

Bundesfinanzhof, VI-R-16/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951893 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Anschaffungskosten, Nutzungsdauer, Geldwerter Vorteil, PKW-Überlassung, Zuzahlung, 1 %-Regelung, Verteilung

Bundesfinanzhof, VI-R-19/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951895 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Veräußerung, Genossenschaft, Anschaffungskosten, Verlust, Wesentliche Beteiligung

Bundesfinanzhof, IX-R-5/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951901 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Nahe Angehörige, Wohnrecht, Spekulationsgeschäft, Eigene Wohnzwecke

Bundesfinanzhof, IX-R-8/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951902 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Pensionsrückstellung, Auflösung, Bilanz, Betriebsausgabe

Bundesfinanzhof, XI-R-52/17, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951907 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



BFH anhängig: Verschmelzung, Gestaltungsmißbrauch

Bundesfinanzhof, I-R-2/18, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2018



mehr in LEXinform 0951876 | Steuerliches Verfahrensrecht




Bundesfinanzhof

Abzug von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

Bundesfinanzhof, VI-R-35/16, Urteil vom 25.04.2018

  1. Unterhaltsleistungen können nur insoweit nach § 33a Abs. 1 EStG zum Abzug zugelassen werden, als die Aufwendungen dazu bestimmt und geeignet sind, dem laufenden Lebensbedarf des Unterhaltsempfängers im Veranlagungszeitraum der Unterhaltszahlung zu dienen (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung).
  2. Liegen die Voraussetzung des § 33a Abs. 1 EStG nur für einige Monate des Jahres der Unterhaltszahlung vor, muss der Unterhaltshöchstbetrag des § 33a Abs. 1 EStG gemäß § 33a Abs. 3 Satz 1 EStG entsprechend aufgeteilt werden.
 

mehr in LEXinform 0951009 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Kostenentscheidung bei Weitergeltungsanordnung des BVerfG

Bundesfinanzhof, II-R-16/13, Urteil vom 16.05.2018

Der Kläger, dessen Revision zurückgewiesen wird, hat die Kosten des Revisionsverfahrens auch zu tragen, wenn der angefochtene Verwaltungsakt auf Vorschriften beruht, die zwar verfassungswidrig sind, deren Anwendung im Streitfall aber aufgrund einer entsprechenden Anordnung des BVerfG zulässig ist.

mehr in LEXinform 0929676 | Bewertung



Maßgebliche Mieten im Ertragswertverfahren

Bundesfinanzhof, II-R-37/14, Urteil vom 16.05.2018

Eine Zurückrechnung der bei der Bewertung im Ertragswertverfahren zugrunde zu legenden Mieten aus aktuellen Mietspiegeln ist nicht zulässig.

mehr in LEXinform 0950088 | Bewertung



Umsatzsteuer: EuGH-Vorlage zu Sportvereinen

Bundesfinanzhof, V-R-20/17, Pressemitteilung vom 25.07.2018

Der BFH zweifelt an der Umsatzsteuerfreiheit von Leistungen, die Sportvereine gegen gesondertes Entgelt erbringen. Er hat daher ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gerichtet.

mehr in LEXinform 0448522 | Umsatzsteuer



Zur Steuerfreiheit von Besorgungsleistungen im Zusammenhang mit Opern-Eintrittskarten

Bundesfinanzhof, XI-R-16/16, Urteil vom 25.04.2018

Beschafft der einen Hotelservice anbietende Unternehmer im eigenen Namen, jedoch für Rechnung des ihn jeweils beauftragenden Hotelgastes Eintrittskarten, die zum Besuch einer Oper berechtigen, liegt eine Besorgungsleistung i.S. von § 3 Abs. 11 UStG vor, die steuerfrei ist, wenn die Umsätze der Oper der Steuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 1 UStG unterliegen.

mehr in LEXinform 0951019 | Umsatzsteuer




Finanzgerichte

Keine Grunderwerbsteuer auf Einbauküche und Markisen

Finanzgericht Köln, 5-K-2938/16, Pressemitteilung vom 20.07.2018

Werden zusammen mit einer Immobilie gebrauchte bewegliche Gegenstände verkauft, wird hierfür keine Grunderwerbsteuer fällig. Dies gilt für Gegenstände, die werthaltig sind, und wenn keine Anhaltspunkte für unrealistische Kaufpreise bestehen. Dies hat das FG Köln entschieden.

mehr in LEXinform 0448506 | Sonstiges Steuerrecht




Finanzverwaltung

Steuerbefreiung des Kaufkraftausgleichs; Gesamtübersicht der Kaufkraftzuschläge - Stand: 1. Juli 2018

Bundesministerium der Finanzen, IV C 5 - S-2341 / 17 / 10001, Schreiben vom 17.07.2018

Das Auswärtige Amt hat für einige Dienstorte die Kaufkraftzuschläge neu festgesetzt. Die Gesamtübersicht wurde entsprechend ergänzt.

mehr in LEXinform 5236655 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Richtsatzsammlung 2017

Bundesministerium der Finanzen, IV A 4 - S-1544 / 09 / 10001-10, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 05.07.2018

Das BMF hat die Richtsatzsammlung für das Kalenderjahr 2017 bekannt gegeben.

mehr in LEXinform 5236660 | Steuerliche Betriebsprüfung



Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen

Bundesministerium der Finanzen, IV B 5 - S-1300 / 07 /10087, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 18.07.2018

Das BMF hat sein Schreiben zu den Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen nach § 138 Abs. 2 und § 138b AO in der Fassung des Steuer­um­ge­hungs­be­kämp­fungs­ge­set­zes (StUmgBG) geändert.

mehr in LEXinform 5236653 | Steuerliches Verfahrensrecht



Ablaufhemmung rückwirkend erlassener Bescheinigungen

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7179 / 08 / 10005 :001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 17.07.2018

Das BMF hat zur Ablaufhemmung rückwirkend erlassener Bescheinigungen nach § 4 Nr. 20 und Nr. 21 UStG Stellung genommen und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) in Abschnitt 4.20.5 und 4.21.5 Absatz 2 an die aktuelle Rechtslage angepasst.

mehr in LEXinform 5236654 | Umsatzsteuer




Weitere Meldungen

Wie wirken sich Verluste auf nicht abziehbare Schuldzinsen aus?

Deubner Verlag, Anmerkung vom 24.07.2018

Der BFH widerspricht dem BMF und begrenzt die Bemessungsgrundlage für die nicht abziehbaren Schuldzinsen auf den Entnahmeüberschuss des Zeitraums von 1999 bis zum aktuellen Wirtschaftsjahr.

mehr in LEXinform 0653483 | Einkommensteuer/Lohnsteuer




Wirtschaft



Branchen

Branchenreport Betrieb von Sportanlagen

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Analyse vom 25.06.2018

Mindestens die Hälfte der Bundesbürger treibt zumindest gelegentlich Sport, rund ein Drittel ist Mitglied in einem Verein. Diese Klientel benötigt eine große Anzahl unterschiedlicher Sportstätten. Die rund 5.300 kommerziell betriebenen Sportanlagen in Deutschland sind dementsprechend zufriedenstellend ausgelastet und generieren seit Jahren relativ stabile Umsätze, die zuletzt aber rückläufig waren. Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.

mehr in LEXinform 2201010




Finanzen

Die optimale Baufinanzierung Teil 1

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 24.07.2018

Immobilien boomen - Viele Sparer und Anleger liebäugeln mit der selbstgenutzten Immobilie. Doch nur die wenigsten wissen, wie sie bei der Baufinanzierung am besten vorgehen.

mehr in LEXinform 2094114

Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 30 | Juni 2018

Redaktion
July 22, 2018
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 29 | Juli 2018

Redaktion
July 22, 2018
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Ausgabe 29 | Juli 2018
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INHALTSVERZEICHNIS

Steuern

Bundesfinanzhof

Abzugsverbot für Schuldzinsen: Begrenzung auf Entnahmenüberschuss

Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit im Zusammenhang stehender Aufwendungen

Keine Einkünfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter Übertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger

Auszahlung einer Kapitallebensversicherung aus der Kapitalversorgung eines berufsständischen Versorgungswerks

Kindergeld; Zählkindervorteil in einer "Patchwork-Familie"

Berücksichtigung negativer Anschaffungskosten im Rahmen des § 20 Abs. 7 Satz 3 UmwStG 2002

Verhältnis der Verlustfeststellung zur Steuerfestsetzung


Finanzgerichte

Keine Lohnsteuerpauschalierung im Fall der Gehaltsumwandlung

Betriebsausgabenabzugsverbot für die Jahresbeiträge der sog. Bankenabgabe ist verfassungsgemäß

Bonuszahlungen einer Krankenversicherung können den Sonderausgabenabzug mindern

Kindergeld für ein berufsbegleitendes Masterstudium

Kindergeldanspruch bei Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin

Nach ausländischem Recht zulässige Vereinbarung über Nachlassverteilung führt zu einer Zuwendung durch den Erben

Änderung der Umsatzsteuerfestsetzung in Bauträgerfällen

Privater Schwimmunterricht für Kleinkinder ist umsatzsteuerfrei


Weitere Meldungen

Finanzamt prüft Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung über Airbnb




Recht

Arbeit und Soziales

Anspruch auf Hepatitis-C-Behandlung für befristet geduldeten Ausländer


Wirtschaftsrecht

Luxusprodukte rechtfertigen Vertriebsverbot auf amazon.de


Zivilrecht

Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk ist vererbbar




Wirtschaft

Branchen

Feri-Branchenrating 3. Quartal 2018

VR Branchen special - Branchenberichte aktualisiert



Steuern



Bundesfinanzhof

Abzugsverbot für Schuldzinsen: Begrenzung auf Entnahmenüberschuss

Bundesfinanzhof, X-R-17/16, Pressemitteilung vom 18.07.2018

Beim Abzugsverbot für betrieblich veranlasste Schuldzinsen ist die Bemessungsgrundlage auf den periodenübergreifenden Entnahmenüberschuss zu begrenzen. Das hat der BFH entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung zu § 4 Abs. 4a EStG entschieden.

mehr in LEXinform 0448488 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit im Zusammenhang stehender Aufwendungen

Bundesfinanzhof, III-R-5/16, Urteil vom 26.04.2018

  1. Solange der Provisionsanspruch des Handelsvertreters noch unter der aufschiebenden Bedingung der Ausführung des Geschäfts steht, ist er nicht zu aktivieren. Provisionsvorschüsse sind beim Empfänger als "erhaltene Anzahlungen" zu passivieren.
  2. Aufwendungen, die im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Provisionsvorschüssen stehen, sind nicht als "unfertige Leistung" zu aktivieren, wenn kein Wirtschaftsgut entstanden ist.
 

mehr in LEXinform 0950750 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Keine Einkünfteerzielungsabsicht bei von vornherein geplanter Übertragung der Einkunftsquelle auf Rechtsnachfolger

Bundesfinanzhof, I-R-2/16, Beschluss vom 18.04.2018

  1. Nach dem Grundsatz der Individualbesteuerung hat sich die Überschussprognose auch bei unentgeltlicher Übertragung einer Einkunftsquelle (hier: Kapitalanlage) regelmäßig an der Nutzung des Vermögensgegenstandes durch den Steuerpflichtigen zu orientieren. Nur ausnahmsweise kann auch die Nutzung durch einen (unentgeltlichen) Rechtsnachfolger berücksichtigt werden.
  2. Eine solche Ausnahmekonstellation liegt nicht vor, wenn bereits bei Eingehung des Investments geplant ist, die Einkunftsquelle vor dem Eintreten positiver Einkünfte unentgeltlich auf einen im niedrig besteuerten Ausland ansässigen Rechtsnachfolger zu übertragen.
 

mehr in LEXinform 0950796 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Auszahlung einer Kapitallebensversicherung aus der Kapitalversorgung eines berufsständischen Versorgungswerks

Bundesfinanzhof, X-R-39/15, Urteil vom 12.12.2017

Ist eine zur Basisversorgung hinzutretende und von dieser getrennte Kapitalversorgung aus einem berufsständischen Versorgungswerk als Kapitallebensversicherung ausgestaltet, sind auf entsprechende Kapitalauszahlungen nicht die Regelungen über die Leistungen aus einer Basis-Altersversorgung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG), sondern die Regelungen über Erträge aus Kapitallebensversicherungen (§ 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG) anzuwenden.

mehr in LEXinform 0950799 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Kindergeld; Zählkindervorteil in einer "Patchwork-Familie"

Bundesfinanzhof, III-R-24/17, Urteil vom 25.04.2018

  1. Leben die Eltern eines gemeinsamen Kindes in nichtehelicher Lebensgemeinschaft zusammen und sind in deren Haushalt auch zwei ältere, aus einer anderen Beziehung stammende Kinder eines Elternteils aufgenommen, erhält der andere Elternteil für das gemeinsame Kind nicht den nach § 66 Abs. 1 EStG erhöhten Kindergeldbetrag für ein drittes Kind.
  2. Es begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass einem in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebenden Elternteil im Hinblick auf die in seinem Haushalt lebenden, bei ihm kindergeldrechtlich nicht zu berücksichtigenden Kinder des anderen Elternteils der Zählkindervorteil versagt wird, während einem Stiefelternteil dieser Zählkindervorteil für die Kinder seines Ehegatten gewährt wird.
 

mehr in LEXinform 5021292 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Berücksichtigung negativer Anschaffungskosten im Rahmen des § 20 Abs. 7 Satz 3 UmwStG 2002

Bundesfinanzhof, I-R-12/16, Urteil vom 07.03.2018

Die Minderung der Anschaffungskosten des Einbringenden nach § 20 Abs. 7 Satz 3 UmwStG 2002 durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum kann auch zu einem negativen Wert führen.

mehr in LEXinform 0950791 | Körperschaftsteuer



Verhältnis der Verlustfeststellung zur Steuerfestsetzung

Bundesfinanzhof, XI-R-50/17, Urteil vom 16.05.2018

Sind der Körperschaftsteuerbescheid und der Gewerbesteuermessbescheid des Verlustentstehungsjahres bestandskräftig (geworden) und berücksichtigen diese einen geringeren Verlust als vom Steuerpflichtigen begehrt, ist die Änderung eines Bescheides über den verbleibenden Verlustvortrag und des vortragsfähigen Gewerbeverlusts nach § 10d Abs. 4 Satz 4 EStG i.d.F. des JStG 2010 i.V.m. § 8 Abs. 1 Satz 1 KStG und § 35b Abs. 2 Satz 2 GewStG nur zulässig, soweit eine Korrektur der Steuerbescheide nach den Vorschriften der AO hinsichtlich der bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nicht ausgeglichenen negativen Einkünfte (noch) möglich ist und diese der Steuerfestsetzung tatsächlich zugrunde gelegt worden sind.

mehr in LEXinform 0951667 | Körperschaftsteuer




Finanzgerichte

Keine Lohnsteuerpauschalierung im Fall der Gehaltsumwandlung

Finanzgericht Düsseldorf, 11-K-3448/15-H-L, Pressemitteilung vom 13.07.2018

Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass eine pauschale Lohnversteuerung von Zuschüssen des Arbeitgebers zu Fahrtkosten und Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Internetnutzung nur zulässig ist, wenn diese Leistungen zusätzlich zum ursprünglich vereinbarten Bruttolohn erbracht werden.

mehr in LEXinform 0448473 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Betriebsausgabenabzugsverbot für die Jahresbeiträge der sog. Bankenabgabe ist verfassungsgemäß

Finanzgericht Münster, 9-K-3187/16-F, Mitteilung vom 16.07.2018

Das FG Münster hat entschieden, dass gegen den Ausschluss des Betriebsausgabenabzugs nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 13 EStG für die Jahresbeiträge der sog. Bankenabgabe keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen.

mehr in LEXinform 0448477 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Bonuszahlungen einer Krankenversicherung können den Sonderausgabenabzug mindern

Finanzgericht Münster, 7-K-1392/17-E, Mitteilung vom 16.07.2018

Bonuszahlungen einer Krankenversicherung mindern als Beitragsrückerstattungen den Sonderausgabenabzug jedenfalls dann, wenn die Zahlungen ohne Nachweis von gesundheitsbezogenen Aufwendungen erbracht werden. Dies hat das FG Münster entschieden.

mehr in LEXinform 0448478 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Kindergeld für ein berufsbegleitendes Masterstudium

Finanzgericht Baden-Württemberg, 6-K-3796/16, Pressemitteilung vom 17.07.2018

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass eine erstmalige Berufsausbildung nicht bereits "mit dem ersten (objektiv) berufsqualifizierenden Abschluss erfüllt sein" muss. Entscheidend ist das angestrebte Berufsziel und ob sich der erste Abschluss als integrativer Bestandteil eines einheitlichen Ausbildungsganges darstellt.

mehr in LEXinform 0448489 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Kindergeldanspruch bei Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin

Finanzgericht Baden-Württemberg, 1-K-307/16, Pressemitteilung vom 17.07.2018

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass die den Kindergeldanspruch begründende Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin nicht bereits mit der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse beendet ist, sondern erst mit Ablauf der festgelegten Ausbildungszeit.

mehr in LEXinform 0448491 | Einkommensteuer/Lohnsteuer



Nach ausländischem Recht zulässige Vereinbarung über Nachlassverteilung führt zu einer Zuwendung durch den Erben

Finanzgericht Münster, 3-K-2050/16-Erb, Mitteilung vom 16.07.2018

Das FG Münster hat entschieden, dass eine - nach britischem Recht zulässige - nach dem Tod des Erblassers abweichend vom Testament getroffene Vereinbarung über die Verteilung des Nachlasses („Deed of Variation“) eine freigiebige Zuwendung durch den Erben darstellt.

mehr in LEXinform 0448480 | Erbschaft-/Schenkungsteuer



Änderung der Umsatzsteuerfestsetzung in Bauträgerfällen

Finanzgericht Münster, 5-K-3278/15-U, Mitteilung vom 16.07.2018

Das FG Münster hat entschieden, dass es für die Änderung von Umsatzsteuerfestsetzungen zulasten eines Bauunternehmers in sog. Bauträgerfällen gemäß § 27 Abs. 19 UStG ausreicht, wenn dem Unternehmer gegen den Leistungsempfänger zum Zeitpunkt der Änderung der Festsetzung ein abtretbarer Anspruch zustand.

mehr in LEXinform 0448479 | Umsatzsteuer



Privater Schwimmunterricht für Kleinkinder ist umsatzsteuerfrei

Finanzgericht Baden-Württemberg, 1-K-3226/15, Pressemitteilung vom 17.07.2018

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass Schwimmkurse für Kleinkinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr von der Umsatzsteuer befreit sind. Dagegen ist das Säuglingsschwimmen steuerpflichtig. Dies ergibt sich aus der europäischen Mehrwertsteuersystemrichtlinie.

mehr in LEXinform 0448490 | Umsatzsteuer




Weitere Meldungen

Finanzamt prüft Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung über Airbnb

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 17.07.2018

Die Finanzverwaltung überprüft bei tausenden Airbnb-Vermietern, ob sie ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zutreffend erklärt haben.

mehr in LEXinform 0653482 | Einkommensteuer/Lohnsteuer




Recht



Arbeit und Soziales

Anspruch auf Hepatitis-C-Behandlung für befristet geduldeten Ausländer

Landessozialgericht Hessen, L-4-AY-9/18-B-ER, Pressemitteilung vom 17.07.2018

Ausländer, die leistungsberechtigt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind, haben aus verfassungsrechtlichen Gründen auch Anspruch auf alle Therapiemaßnahmen, die gemäß dem Recht der Gesetzlichen Krankenkassen (SGB V) oder der Sozialhilfe (SGB XII) erforderlich sind. Dies gilt zumindest dann, wenn es sich nicht um eine Bagatellerkrankung handelt und der Aufenthalt der bedürftigen Person nicht nur kurzzeitig ist. Das hat das LSG Hessen entschieden.

mehr in LEXinform 0448492 | Sozialrecht




Wirtschaftsrecht

Luxusprodukte rechtfertigen Vertriebsverbot auf amazon.de

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 11-U-96/14-Kart, Pressemitteilung vom 12.07.2018

Das OLG Frankfurt am Main hat entschieden, dass ein Anbieter von Luxusparfüms seinen Vertriebspartnern untersagen darf, diese über die Plattform "amazon.de" zu bewerben und zu vertreiben.

mehr in LEXinform 0448470 | Wettbewerbs-/Kartellrecht




Zivilrecht

Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk ist vererbbar

Bundesgerichtshof, III-ZR-183/17, Pressemitteilung vom 12.07.2018

Der BGH hat entschieden, dass der Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk grundsätzlich im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Erben des ursprünglichen Kontoberechtigten übergeht und diese einen Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschließlich der darin vorgehaltenen Kommunikationsinhalte haben.

mehr in LEXinform 0448469 | Erbrecht




Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 29 | Juni 2018

Redaktion
July 16, 2018
DATEV

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 28 | Juli 2018

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July 16, 2018
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INHALTSVERZEICHNIS
Steuern
Bundesfinanzhof
Kein Wechsel von der degressiven AfA zur AfA nach tatsächlicher Nutzungsdauer
Fondsetablierungskosten bei modellhafter Gestaltung eines geschlossenen gewerblichen Fonds grundsätzlich abziehbar
Wirtschaftliches Eigentum an einem Mitunternehmeranteil
Abfindungszahlung als Entschädigung - außerordentliche Einkünfte
Kindergeld, Nachweis der Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG, Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch
Kein Ermessen bei der Neufestsetzung oder Aufhebung der Kindergeldfestsetzung nach § 70 Abs. 3 Satz 1 EStG
Einkünfte aus Leistungen - "Break Fee"
Nach Anschaffung unvermutet angefallene Kosten zur Wiederherstellung des zeitgemäßen Zustands eines Mietobjektes als "anschaffungsnahe Herstellungskosten"
Vergnügungsteuersatz von 20 % des Einspielergebnisses in Berlin verfassungsgemäß
Kfz-Steuerbefreiung für Zugmaschinen im Schaustellerbetrieb
Zurückweisung eines Bevollmächtigten
Finanzgerichte
Ausbildungsfreibetrag für minderjähriges Kind
Einkommensteuer auf Gewinnanteil einer insolventen Personengesellschaft keine Masseverbindlichkeit
Keine Änderung des Steuerbescheids bei grobem Verschulden des Steuerberaters
Finanzverwaltung
Grundsätze für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung durch Umlageverträge zwischen international verbundenen Unternehmen
Weitere Meldungen
Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, unter welchen Bedingungen der Miteigentümer eines außerhäuslichen Arbeitszimmers die grundstücksorientierten Aufwendungen in voller Höhe bei sich geltend machen kann?
Keine Abfärbung bei negativen Einkünften einer Personengesellschaft
Recht
Arbeit und Soziales
Eigenmächtige Inanspruchnahme von Urlaub ist Kündigungsgrund
Zivilrecht
Ohne konkrete Kindeswohlgefährdung keine familiengerichtlichen Auflagen zur Mediennutzung
Wirtschaft
Branchen
Feri Branchenrating aktualisiert - Stand 3. Quartal 2018
Personal
Arbeitszeitmonitor 2018 - Wieviele Überstunden machen Fach- und Führungskräfte in Deutschland?
Steuern
Bundesfinanzhof

Kein Wechsel von der degressiven AfA zur AfA nach tatsächlicher Nutzungsdauer
Bundesfinanzhof, IX-R-33/16, Pressemitteilung vom 11.07.2018
Wer die degressive Gebäude-AfA in Anspruch genommen hat, kann nicht nachträglich zur AfA nach der tatsächlichen Nutzungsdauer übergehen. Das hat der BFH entschieden.
mehr in LEXinform 0448462 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Fondsetablierungskosten bei modellhafter Gestaltung eines geschlossenen gewerblichen Fonds grundsätzlich abziehbar
Bundesfinanzhof, IV-R-33/15, Pressemitteilung vom 11.07.2018
Kosten bei der Auflegung eines geschlossenen Fonds mit gewerblichen Einkünften können grundsätzlich sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden. Wie der BFH zugleich entschieden hat, stehen dabei anfallende Verluste im Fall des § 15b Abs. 3 EStG nur zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen aus dem Fonds zur Verfügung. Damit hat der BFH seine bisherige Rechtsprechung, die insoweit von Anschaffungskosten ausging, als durch die Einführung des § 15b EStG im Jahr 2005 überholt angesehen.
mehr in LEXinform 0448461 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Wirtschaftliches Eigentum an einem Mitunternehmeranteil
Bundesfinanzhof, IV-R-15/15, Urteil vom 01.03.2018
Dem Erwerber eines Anteils an einer Personengesellschaft kann die Mitunternehmerstellung bereits vor der zivilrechtlichen Übertragung des Gesellschaftsanteils zuzurechnen sein. Voraussetzung dafür ist, dass der Erwerber rechtsgeschäftlich eine auf den Erwerb des Gesellschaftsanteils gerichtete, rechtlich geschützte Position erworben hat, die ihm gegen seinen Willen nicht mehr entzogen werden kann, und Mitunternehmerrisiko sowie Mitunternehmerinitiative vollständig auf ihn übergegangen sind (Anschluss an BFH-Urteil vom 22. Juni 2017 IV R 42/13, BFHE 259, 258).
mehr in LEXinform 0950295 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Abfindungszahlung als Entschädigung - außerordentliche Einkünfte
Bundesfinanzhof, IX-R-16/17, Urteil vom 13.03.2018
Zahlt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer im Zuge der (einvernehmlichen) Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung, sind tatsächliche Feststellungen zu der Frage, ob der Arbeitnehmer dabei unter tatsächlichem Druck stand, regelmäßig entbehrlich.
mehr in LEXinform 0951346 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Kindergeld, Nachweis der Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG, Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch
Bundesfinanzhof, III-R-10/17, Urteil vom 22.02.2018
  1. Als Nachweis für eine Behandlung als unbeschränkt steuerpflichtig nach § 1 Abs. 3 EStG sind nur Beweismittel geeignet, aus denen sich ergibt, dass für den betreffenden Anspruchszeitraum bereits eine entsprechende steuerliche Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG durch das zuständige Finanzamt vorgenommen wurde. Bescheinigungen des Finanzamts, die schon vor Beginn des maßgeblichen Veranlagungszeitraums für eine unbegrenzten Zeitraum in der Zukunft ausgestellt werden, sind keine tauglichen Beweismittel.
  2. Ist ein anderer Mitgliedstaat nach Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 883/2004 aufgrund einer von einem Elternteil dort ausgeübten Erwerbstätigkeit vorrangig zur Erbringung von Familienleistungen verpflichtet, muss Deutschland nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004 keinen Unterschiedsbetrag gewähren, wenn der Anspruchsteller in Deutschland zwar einen Wohnsitz hat oder nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wird, jedoch der inländische Kindergeldanspruch ausschließlich durch den Wohnort ausgelöst wird, weil der Anspruchsteller in Deutschland keine Beschäftigung und keine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt und auch keine Rente bezieht.
 
mehr in LEXinform 0951374 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Kein Ermessen bei der Neufestsetzung oder Aufhebung der Kindergeldfestsetzung nach § 70 Abs. 3 Satz 1 EStG
Bundesfinanzhof, III-R-14/17, Urteil vom 21.02.2018
Die Regelung des § 70 Abs. 3 Satz 1 EStG, nach der materielle Fehler der letzten Kindergeldfestsetzung durch Neufestsetzung oder durch Aufhebung der Festsetzung beseitigt werden können, räumt der Familienkasse kein Ermessen ein, sondern regelt die Aufhebung oder Neufestsetzung als gebundene Entscheidung (Bestätigung von Tz. V 21.1 Abs. 1 Satz 2 der Dienstanweisung zum Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz vom 13. Juli 2017, BStBl I 2017, 1006).
mehr in LEXinform 0951376 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Einkünfte aus Leistungen - "Break Fee"
Bundesfinanzhof, IX-R-18/17, Urteil vom 13.03.2018
Hat der Leistende nicht die Möglichkeit, durch seine Leistung das Entstehen des Anspruchs auf die Leistung des Vertragspartners positiv zu beeinflussen, genügt die Annahme der Leistung der Gegenseite nicht, um den fehlenden besteuerungsrelevanten Veranlassungszusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung herzustellen.
mehr in LEXinform 0951422 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Nach Anschaffung unvermutet angefallene Kosten zur Wiederherstellung des zeitgemäßen Zustands eines Mietobjektes als "anschaffungsnahe Herstellungskosten"
Bundesfinanzhof, IX-R-41/17, Urteil vom 13.03.2018
  1. Unvermutete Aufwendungen für Renovierungsmaßnahmen, die lediglich dazu dienen, Schäden zu beseitigen, welche aufgrund des langjährigen vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache durch den Nutzungsberechtigten entstanden sind, führen unter den weiteren Tatbestandsvoraussetzungen des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG zu anschaffungsnahen Herstellungskosten.
  2. Dies gilt auch, wenn im Rahmen einer solchen Renovierung "verdeckte", d.h. dem Steuerpflichtigen im Zuge der Anschaffung verborgen gebliebene, jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits vorhandene Mängel behoben werden.
 
mehr in LEXinform 0951645 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Vergnügungsteuersatz von 20 % des Einspielergebnisses in Berlin verfassungsgemäß
Bundesfinanzhof, II-R-43/15, Urteil vom 25.04.2018
Der in Berlin für Spielautomaten mit Geldgewinnmöglichkeit seit Januar 2011 geltende Steuersatz von 20 % des Einspielergebnisses ist verfassungsgemäß.
mehr in LEXinform 0950488 | Sonstiges Steuerrecht
Kfz-Steuerbefreiung für Zugmaschinen im Schaustellerbetrieb
Bundesfinanzhof, III-R-40/17, Urteil vom 25.04.2018
Die Steuerbefreiung für Zugmaschinen nach § 3 Nr. 8 Buchst. a KraftStG setzt nur voraus, dass die Zugmaschine ausschließlich für einen Schaustellerbetrieb oder einen Betrieb nach Schaustellerart verwendet wird. Es ist nicht erforderlich, dass der Halter der Zugmaschine ein Reisegewerbe i.S. der §§ 55 ff. der GewO ausübt.
mehr in LEXinform 0951607 | Sonstiges Steuerrecht
Zurückweisung eines Bevollmächtigten
Bundesfinanzhof, II-R-3/16, Urteil vom 28.02.2018
  1. Die Zurückweisung eines Bevollmächtigten wegen unbefugter Hilfeleistung in Kindergeldsachen wird nicht rückwirkend rechtswidrig, wenn der Bevollmächtigte später als Rechtsanwalt zugelassen wird.
  2. Die Erlaubnis eines Bevollmächtigten zur Erbringung von Rechtsdienstleistungen auf dem Gebiet eines ausländischen Rechts sowie des Rechts der EU umfasst nicht die Vertretung von Unionsbürgern im Verfahren vor der Familienkasse wegen Kindergeld.
  3. Verfahren betreffend Kindergeld gehören zu Steuersachen i.S. des § 80 Abs. 5 AO a.F.
 
mehr in LEXinform 0950717 | Steuerliches Verfahrensrecht
Finanzgerichte

Ausbildungsfreibetrag für minderjähriges Kind
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 3-K-1651/16, Urteil vom 27.03.2018
Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass einem Steuerpflichtigen für ein auswärtig untergebrachtes noch minderjähriges Kind kein Ausbildungsfreibetrag zusteht.
mehr in LEXinform 5021271 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Einkommensteuer auf Gewinnanteil einer insolventen Personengesellschaft keine Masseverbindlichkeit
Finanzgericht Düsseldorf, 15-K-1458/17, Mitteilung vom 11.07.2018
Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass die Einkommensteuer auf den Gewinnanteil einer insolventen Personengesellschaft keine Masseverbindlichkeit darstellt.
mehr in LEXinform 0448465 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Keine Änderung des Steuerbescheids bei grobem Verschulden des Steuerberaters
Finanzgericht Düsseldorf, 2-K-1274/17, Mitteilung vom 11.07.2018
Das FG Düsseldorf wies darauf hin, dass keine Änderungsmöglichkeit eines bestandskräftigen Einkommensteuerbescheides besteht, wenn dem Steuerschuldner das grobe Verschulden seines Steuerberaters zuzurechnen ist.
mehr in LEXinform 0448466 | Steuerliches Verfahrensrecht
Finanzverwaltung

Grundsätze für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung durch Umlageverträge zwischen international verbundenen Unternehmen
Bundesministerium der Finanzen, IV B 5 - S-1341 / 0 :003, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 05.07.2018
Das BMF hat die Anwendung des § 1 AStG im Hinblick auf die Prüfung der Einkunftsabgrenzung durch Umlageverträge zwischen international verbundenen Unternehmen neu geregelt.
mehr in LEXinform 5236650 | Internationales Steuerrecht
Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, unter welchen Bedingungen der Miteigentümer eines außerhäuslichen Arbeitszimmers die grundstücksorientierten Aufwendungen in voller Höhe bei sich geltend machen kann?
DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 12.07.2018
Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank.
mehr in LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Keine Abfärbung bei negativen Einkünften einer Personengesellschaft
Deubner Verlag, Anmerkung vom 10.07.2018
Eine Betriebsaufspaltung setzt eine Gewinnerzielungsabsicht beim Besitzunternehmen und die Abfärbung positive gewerbliche Einkünfte der Personengesellschaft voraus.
mehr in LEXinform 0653466 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Recht
Arbeit und Soziales

Eigenmächtige Inanspruchnahme von Urlaub ist Kündigungsgrund
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 8-Sa-87/18, Pressemitteilung vom 10.07.2018
Das LAG Düsseldorf hat entschieden, dass die eigenmächtige Inanspruchnahme von Urlaub ein Kündigungsgrund ist, der an sich sogar eine fristlose Kündigung rechtfertigt.
mehr in LEXinform 0448464 | Arbeitsrecht
Zivilrecht

Ohne konkrete Kindeswohlgefährdung keine familiengerichtlichen Auflagen zur Mediennutzung
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 2-UF-41/18, Pressemitteilung vom 09.07.2018
Das OLG Frankfurt am Main hat entschieden, dass familiengerichtliche Auflagen zur Mediennutzung eines Kindes nicht bereits dann zulässig sind, wenn das Kind im Besitz eines Smartphones ist und freien Internetzugang hat. Derartige Auflagen seien nur geboten, wenn im Einzelfall eine konkrete Gefährdung des Kindeswohls festgestellt werden könne.
mehr in LEXinform 0448456 | Familienrecht
Wirtschaft
Branchen

Feri Branchenrating aktualisiert - Stand 3. Quartal 2018
FERI Trust GmbH, Übersicht vom 10.07.2018
Ab sofort stehen für mehr als 500 Branchen die aktuellen FERI-Branchenbewertungen (3. Quartal 2018) mit Ratingnote und Umsatzprognose zur Verfügung.
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Personal

Arbeitszeitmonitor 2018 - Wieviele Überstunden machen Fach- und Führungskräfte in Deutschland?
DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 10.07.2018
Die Antwort darauf liefert der neue „Arbeitszeitmonitor 2018“ der Hamburger Vergütungsanalysten von Compensation Partner. Untersucht wurden insgesamt 226.452 Daten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Unternehmensberater beiben weiterhin an der Spitze. Der Arbeitszeitmonitor sowie die GehaltsSpiegel von PMSG stehen zum Download in LEXinform bereit.
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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 28 | Juni 2018

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